„Karliczek trifft…“ – zukünftige Berufsweltmeister?

Sie sind die Besten ihres Faches – und treten bei der Berufsweltmeisterschaft an: Bundesbildungsministerin Karliczek hat das deutsche „WorldSkills“-Team in Berlin empfangen. „Sie alle stehen für exzellente Berufsbildung made in Germany“, sagte sie.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek empfängt das deutsche "WorldSkills"-Team in Berlin. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Ob Kunst und Mode, Transport und Logistik, Handwerk oder IT: Vom 22. bis zum 27. August messen sich Berufsprofis aus 67 Ländern im russischen Kazan. Sie alle wollen bei den „WorldSkills“ 2019 Weltmeister werden. Mit dabei ist auch ein Team aus Deutschland, das heute von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in Berlin empfangen wurde. Die Teilnehmenden werden in über 30 Wettbewerbsberufen antreten.

Karliczek betonte, sie wolle jungen Menschen zeigen, welche Chancen die berufliche Bildung biete. Dafür sei es wichtig, dass die berufliche Orientierung an allen Schulen einen festen Platz erhalte. „Nur so können alle Jugendlichen den Beruf finden, der zu ihnen passt“, sagte Karliczek. Und sie gab dem Meisterschafts-Team noch einen Tipp mit auf den Weg: "Machen Sie das, woran Sie Spaß haben – dann sind Sie auch gut darin!"

Was wünschen sich die angehenden Champions für die Berufsbildung? Sie sind sich einig: Mehr Anerkennung.

© BMBF/Hans-Joachim Rickel

So hat es auch eine der Teilnehmerinnen gemacht, die in Kazan als Konditorin antreten wird. "Ich habe Abitur gemacht. Eine Ausbildung war in meiner Klasse nie ein Thema – das war eher negativ behaftet", erzählt sie. Heute ist sie glücklich mit ihrer Entscheidung. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht – und gehört nun zu den Besten ihres Faches. Einen Wunsch gibt sie der Ministerin aber noch mit: "Dieser Karriereweg muss mehr Anerkennung finden", sagt die junge Konditorin.

Die Digitalisierung wird den Arbeitsmarkt verändern

Das ist auch ein Ziel, das sich das Bundesbildungsministerium gesetzt hat: Zusammen mit den Sozialpartnern modernisiert es daher die Aus- und Fortbildung sowie das Berufsbildungsgesetz. Durch neue Fortbildungsstufen zeigt das BMBF: Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig. Zudem wird die internationale Anschlussfähigkeit deutscher Berufsabschlüsse durch den Bachelor Professional und den Master Professional gestärkt. Darüber hinaus stellt das BMBF mit der kürzlich veröffentlichten Nationalen Weiterbildungsstrategie die Weichen dafür, dass Weiterbildung zu einem selbstverständlichen Teil der Erwerbsbiographie wird.

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