„Karliczek trifft …“ den Mikrochip-Experten Peter Kürz

„Karliczek trifft …“ den Mikrochip-Experten Peter Kürz

EUV-Lithografie gilt als Schlüsseltechnologie. Was bedeutet sie für das #innovationsland Deutschland? Darüber sprach Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 13. April 2021 mit Peter Kürz, Leiter des EUV-Programms bei Carl Zeiss SMT.

Peter Kürz
Peter Kürz © Deutscher Zukunftspreis / Ansgar Pudenz

Surfen im Internet, Musik hören auf dem Smartphone oder navigieren im Auto – schon jetzt prägen Hightech-Themen wie Computerchips, Halbleitertechnik und Lithografie unseren Alltag. Künftig werden sie eine noch größere Rolle spielen, denn aktuelle Trends wie autonomes Fahren, 5G-Mobiltechnologie oder Künstliche Intelligenz sind ohne sie nicht denkbar. Doch nicht nur Software-Firmen aus dem Silicon Valley oder Chiphersteller aus Asien sind daran beteiligt. Für die gesamte Branche unverzichtbar ist eine Innovation aus Europa – und Deutschland.

Die niederländische Firma ASML stellt hochleistungsfähige und präzise Maschinen für die EUV-Lithografie her – zusammen mit ihren deutschen Partnern Carl Zeiss und Trumpf sowie Forschungspartnern wie dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik. EUV steht für „extrem ultraviolett“, also Licht mit extrem kurzer Wellenlänge. Damit lassen sich winzige Strukturen von Prozessoren, Speicherelementen und Leiterbahnen in Silizium zeichnen. EUV-Lithografie ist eine Schlüsseltechnologie. Bislang ist weltweit einzig dieses außergewöhnliche europäische Kooperationsprojekt in der Lage, mit ihr weitaus leistungsfähigere, energieeffizientere und kostengünstigere Mikrochips als jemals zuvor möglich zu machen.

Klar ist: Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, muss das #innovationsland Deutschland in zentralen Schlüsseltechnologien wie dieser seine Kompetenzen entwickeln und ausbauen. Wie aber gelingt das? Worauf genau kommt es dabei an? Welche besonderen Kompetenzen sollten systematisch gefördert werden? Welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? Wie können Forschung und Wirtschaft noch besser zusammenarbeiten? Und wie bleibt der Nutzen für alle Menschen im Vordergrund.

Über diese und weitere Fragen diskutierte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 13. April 2021 etwa eine Stunde gemeinsam mit Peter Kürz. Als Leiter des EUV-Programms entwickelte Peter Kürz bei Carl Zeiss die nächste Generation von EUV-Optiken. Am der Diskussion beteiligen wird sich zudem Prof. Dr.-Ing. Katja Windt, Mitglied der Geschäftsführung der SMS group GmbH. Impulse zum Gespräch geben Prof. Dr. Thomas Neumuth, Technischer Direktor Innovationszentrum Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) in Leipzig und Prof. Dr. Dirk Dohse, Leiter des Forschungsbereichs Innovation und Internationaler Wettbewerb am Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

Mitschnitt der Veranstaltung

Mehr Informationen zum Programm gibt es hier:

12:00 Uhr – Begrüßung

Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Dr. Peter Kürz, Carl Zeiss SMT GmbH

Dr. Thomas Ramge, Moderator

12:15 Uhr – Diskussion

Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Dr. Peter Kürz, Carl Zeiss SMT GmbH

Dr. Thomas Ramge, Moderator


Impulse zur Diskussion durch:

Prof. Dr.-Ing. Katja Windt, Mitglied der Geschäftsführung der SMS group GmbH

Prof. Dr. Thomas Neumuth, Technischer Direktor Innovationszentrum Computerassistierte Chirurgie (ICCAS), Leipzig

Prof. Dr. Dirk Dohse, Leiter des Forschungsbereichs Innovation und Internationaler Wettbewerb am Institut für Weltwirtschaft in Kiel

12:45 Uhr Abschluss

Zusammenfassung, Abschluss und Ausblick auf das zweitägigen Online-Event Inspiration: die Zukunftsarena am 15. und 16. April 2021