Karliczek: Weiterbildungsstipendium für junge Fachkräfte wird attraktiver

Begabte erhalten künftig deutlich mehr Geld

Beim Weiterbildungsstipendium hat sich zum Jahresbeginn 2020 die Förderung deutlich erhöht. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Mit Beginn dieses Jahres machen wir unsere Weiterbildungsstipendien attraktiver. Damit wollen wir den beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung unterstützen. Denn: Besonders talentierte Fachkräfte zu fördern, ist eine Investition in die Zukunft, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.

Für die Finanzierung der Weiterbildungsstipendien nehmen wir in diesem Jahr knapp 30 Millionen Euro in die Hand. Damit können wir jährlich 6.000 Weiterbildungsstipendien vergeben. Und ab sofort lohnt es sich für jeden Einzelnen noch mehr: Die maximale Förderhöhe steigt von 7.200 Euro auf 8.100 Euro.

Und noch etwas ist neu: Weiterbildungen im Ausland werden deutlich erleichtert. Intensivsprachkurse oder berufsbezogene Weiterbildungen können auch im Ausland absolviert werden. Damit ermöglichen wir gleichzeitig das Sammeln von Auslandserfahrung.

Das Weiterbildungsstipendium macht deutlich, dass berufliche und akademische Bildung gleichwertig sind. Das Weiterbildungsstipendium ergänzt unsere Aktivitäten, um Menschen beim lebensbegleiteten Lernen und bei ihrer Karriere zu unterstützen. Erst kürzlich sind wir auch mit dem sogenannten Aufstiegs-BAföG einen guten Schritt vorangekommen. Es wird derzeit im Bundestag beraten. So machen wir die Menschen fit für die Arbeitswelt der Zukunft.“

Hintergrund:

Das Weiterbildungsstipendium gibt es bereits seit 1991. Seit Beginn des Programms wurden insgesamt 145.000 Berufseinsteiger vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Dazu hat das BMBF bisher 500 Millionen Euro investiert.

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen oder aber fachübergreifende Weiterbildungen wie Software-Kurse oder Intensiv-Sprachkurse. Auch ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut, ist förderfähig.

Für das Weiterbildungsstipendium kommen junge Fachkräfte mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung in Frage. Die Umsetzung des Weiterbildungsstipendiums vor Ort übernehmen rund 280 Kammern und weitere Berufsbildungsstellen. Die SBB – Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung ist vom BMBF mit der bundesweiten Koordination des Programms beauftragt.

Weiterführende Informationen:

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