KAUSA Medienpreis

Mit dem KAUSA Medienpreis werden seit 2010 Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die außergewöhnliche und differenzierte Geschichten über die Bildungswege von Menschen mit Migrationshintergrund geschrieben haben.

Der KAUSA Medienpreis
Der KAUSA Medienpreis © Timur Emek

„Macht sie sichtbar – Migrantinnen und Migranten auf Wegen in die berufliche Bildung” – das ist das neue Motto des KAUSA Medienpreises ab 2018. Geschichten über kreative Unternehmensgründungen oder außergewöhnliche Bildungskarrieren stehen beim Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Fokus. Der Schwerpunkt liegt auf der beruflichen Bildung.

Die öffentliche Wahrnehmung verändern

Ausgezeichnet werden Journalistinnen und Journalisten, die mit ihren Beiträgen zu einer objektiven und ausgewogenen Berichterstattung über Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Bildungswege beitragen. Denn die mediale Berichterstattung kann die Wahrnehmung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland entscheidend prägen. Nicht selten werden Menschen mit Migrationshintergrund mit Schlagzeilen in Verbindung gebracht, die negative Stereotype bedienen. Oft wird dabei vergessen, dass plakative Berichte immer nur einen kleinen Ausschnitt der Realität darstellen. Durch einseitige Betrachtung ist ein negatives Bild zur Bildungsintegration in der öffentlichen Wahrnehmung entstanden. Nur eine neue Art der Berichterstattung kann dazu beitragen, dieses Bild zu ändern.

Daher zeichnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem KAUSA Medienpreis seit 2010 Journalistinnen und Journalisten aus, die differenziert über Menschen mit Migrationshintergrund berichten. Das Ziel des KAUSA Medienpreises ist es zu zeigen, welche Bildungswege und Karrieren Migrantinnen und Migranten in der beruflichen Bildung in Deutschland absolvieren. Dabei sind sowohl Geschichten aus der schulischen und beruflichen Ausbildung oder Arbeitswelt gefragt.

Namhafte Jury

Ob Reportage oder Feature, ob Print, Hörfunk oder Audio-Slideshow: Alle Journalistinnen und Journalisten können sich mit ihren Geschichten für den KAUSA Medienpreis bewerben. Die namhafte Jury besteht aus Jaafar Abdul Karim (Deutsche Welle), Mehmet Ata (Mediendienst Integration), Susanne Fengler (TU Dortmund), Baha Güngör (freier Journalist/Türkeiexperte), Burkhard Nagel (ARD aktuell), Jens Radü (Spiegel), Dagmar Rosenfeld (WeltN24) und Joanna Stolarek (Neue deutsche Medienmacher).

Der Wettbewerb ist insgesamt mit 18.000 Euro dotiert und würdigt Beiträge in den Kategorien Einzelbeiträge und Projekte. Der Wettbewerb wird von KAUSA, der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration, durchgeführt. KAUSA ist Teil des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.