Kooperative Forschungskollegs

Synergien besser nutzen: Das Bundesbildungsministerium unterstützt kooperative Forschungskollegs von Universitäten und Fachhochschulen, die Fachhochschulabsolventen neue Promotionsmöglichkeiten eröffnen.

Die Expertenjury unter Vorsitz des Generalsekretärs der VolkswagenStiftung, Wilhelm Krull, hat eine Auswahl getroffen und die besten Vorhaben dem BMBF zur Förderung empfohlen.
In den letzten Jahren konnten viele Fachhochschulen ihre Stärken in der Forschung und im Wissens- und Technologietransfer mit Unternehmen deutlich ausbauen. Forschungskooperationen beider Einrichtungen können dabei in vielen Fällen einen erheblichen wissenschaftlichen Gewinn bringen und einen Beitrag zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses leisten.

Das BMBF hat dementsprechend fachliche Förderprogramme für vielversprechende Forschungskooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten geöffnet und damit einen wichtigen Impuls für eine vermehrte und vertiefte Zusammenarbeit gegeben. Nun werden herausragende Beispiele unterstützt und sichtbar gemacht.

Eingereicht wurden über 90 Vorhabenbeschreibungen – eine Zahl, die das enorme Potential von Forschungskooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten belegt. Die Gewinner konnten sowohl einen überzeugenden Forschungsansatz als auch ein gutes Qualifizierungskonzept aufweisen.

Die erfolgreichen Vorhaben:

Georg-August Universität Göttingen, Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen:
PlaNaWood – Funktionalisierung von Holz und Holzwerkstoffen

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fachhochschule Brandenburg:
Digi-Dak+ Kolleg – Digitale Formspuren

Universität Witten/Herdecke, Hochschule Osnabrück:
FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf

Universität zu Lübeck, Fachhochschule Lübeck:
LUMEN – Kreislauf und Gefäße, Luebeck Medical Engineering

Hochschule Mannheim, Universität Freiburg, KIT Karlsruhe, Universität Heidelberg, Universität Darmstadt:
NANOKAT – Katalytische Nanokomplexe zur Synthese von Werkstoffen

Technische Universität Kaiserslautern, Fachhochschule Trier:
MAGNENZ – Magnetische Enzyme

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hochschule Anhalt:
StrukturSolar - Innovative Strukturierungskonzepte für Solarzellen der nächsten Generation