Lernen in Europa

Jedes Land in Europa gestaltet seine Bildungspolitik selbst. Dadurch ist über die Jahrzehnte eine Vielfalt an unterschiedlichen Bildungssystemen gewachsen, die einen fruchtbaren Boden für Austausch und voneinander lernen bietet.

Europa wächst zusammen. Die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung leistet dazu einen Beitrag. © Thinkstock

Ein solcher Austausch unterstützt die Europäische Union und die Mitgliedstaaten in vielen Politikbereichen.

Um die Menschen in Europa auf diese Herausforderungen vorzubereiten, einigten sich die Bildungsministerinnen und Bildungsminister der EU bereits im Jahr 2002 darauf, in der Bildungspolitik zusammenzuarbeiten, sich gemeinsame Ziele zu setzen und darauf hinzuarbeiten sie zu erreichen. Im Jahr 2009 vereinbarten sie einen neuen Rahmen für die strategische Zusammenarbeit für die Zeit bis 2020 (ET 2020). Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Verbesserung der Qualität einzelner Bildungsbereiche, aber auch die Förderung von Mobilität und Kreativität.

Der Austausch findet nicht nur auf politischer Ebene statt. Schon seit vielen Jahren wird der europaweite und internationale Austausch von Studierenden sowie von Schülerinnen und Schülern gefördert, um andere Sprachen, Kulturen und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln - nicht zuletzt um jungen Menschen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln. Seit 2014 vermittelt das Programm Erasmus+ Perspektiven für die Mobilität Lernender in allen Bildungsbereichen sowie im Jugend- und Sportbereich. Zudem hilft Erasmus+  den teilnehmenden Ländern bei der Modernisierung ihrer Bildungssysteme und der Jugendarbeit. Erasmus+ fördert auch Eurydice. Eurydice stellt in Publikationen die Unterschiedlichkeit der Bildungssysteme dar und ermöglicht einen direkten Informationsaustausch sowie einen Vergleich der Bildungswesen.