Hier geht Ihnen ein Licht auf: Das "Make Light Lab"

Das kreative Lichtlabor für wirklich alle: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in Berlin während des Festivals of Lights 2015 in das "Make Light Lab" eingeladen.

Bundesministerin Johanna Wanka bei der Eröffnung der Ausstellung "Light Cares" im Foyer des Bundesforschungsministeriums in Berlin. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Das "Make Light Lab" ist keine Ausstellung im klassischen Sinne: denn mit Licht und Technik konnten Besucherinnen und Besucher hier selbst experimentieren. Die vielfältige Aktionen zum Mitmachen, zum Beispiel die Lichtwerkstatt mit dem Löwenzahn-Wissenschaftskino oder der 3D-Scanner haben Jung und Alt begeistert.

Eyetracking: Über die Augen wird der Rollstuhl gesteuert. © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Zudem war die „Light Cares“-Ausstellung mit Maker-Projekten und Ideen für Menschen mit Behinderungen im Foyer des Bundesforschungsministeriums aufgebaut. Mit dabei war auch die Erfindung von Myrijam Stoetzer und Paul Foltin. Sie haben aus einer handelsüblichen Webkamera einen "Eyetracker" entwickelt, der die Blicke des Nutzers aufzeichnet und verarbeitet. Auf diese Weise können Menschen, die beispielweise aufgrund einer Verletzung der oberen Halswirbel ihre Arme und Hände nicht bewegen können, ihren Rollstuhl mit den Augen selbst steuern. Für die Entwicklung des Eyetrackers haben die beiden Schüler den ersten Preis beim Wettbewerb "Jugend forscht" gewonnen.

Das "Make Light Lab" ist Teil der im Jahr 2012 gestarteten Initiative „Make Light“ des Bundesforschungsministeriums. Deren Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger auf die Photonik aufmerksam zu machen, sie zum Selberbauen und Mitmachen anzuregen und sie für die wachsende Szene für Photonik-Projekte zu begeistern.