Marokko

Projekte zur Energie- und Wasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion, Umwelt und Klimawandel bilden die Schwerpunkte der Kooperation. Daneben gibt es wissenschaftliche Projekte zu den marokkanischen Wirtschaftszweigen Städtebau, Textil und Tourismus.

Tinghir ist eine Oasenstadt im Süden Marokkos in der Region Souss-Massa-Draâ. © Thinkstock

Das gemeinsame deutsch-marokkanische Programm zur wissenschaftlichen Forschung PMARS fördert die Kooperation von deutschen und marokkanischen Einrichtungen in Bildung, Forschung und Technologie. Beide Seiten fördern sowohl neue als auch bestehende Partnerschaften zu Themen von gemeinsamem Interesse wie Umweltforschung, Erneuerbare Energien oder Gesundheitsforschung. Im Ergebnis der Bekanntmachung 2015 können so 17 Projekte bis zu drei Jahre finanziell unterstützt werden. Die neuen Partnerschaften sollen Synergien in gemeinsamen Schwerpunktbereichen vertiefen und dabei insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern.

Marokko ist eines der Zielländer im Programm „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung“. Ziel des Programms ist die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit Partnern in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Thematische Schwerpunktbereiche der Marokko-Kooperation in CLIENT II sind:

  • Klimaschutz/Energieeffizienz,
  • Anpassung an den Klimawandel,
  • achhaltiges Landmanagement und
  • nachhaltige Energiesysteme.

Neben der bilateralen Zusammenarbeit kooperieren Deutschland und Marokko auch im Rahmen von EU-Projekten. Beide Länder arbeiten intensiv bei der Implementierung von Projekten im Rahmen von ERA-NET MED und in der PRIMAInitiative zusammen. Thematische Schwerpunkte sind dabei Nahrungsmittel, Wasser und Energie. Deutschland ist nach Frankreich, Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika der wichtigste Partner Marokkos bei wissenschaftlichen Publikationen und unterstützt außerdem Maßnahmen, die zu größerer Beschäftigungsfähigkeit von marokkanischen Hochschulabsolvierenden beitragen können.