Mehr Bildungschancen für alle

Die Reform des BAföG bedeutet spürbare Verbesserungen für Schüler und Studierende. Und mit dem familienfreundlichen Aufstiegs-BAföG werden alle diejenigen besser gefördert, die sich auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereiten.

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Das neue Aufstiegs-Bafög

Zum 1. August 2016 gibt es mehr Bildungsgerechtigkeit und mehr Bildungschancen für alle: Denn dann tritt das neue Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) in Kraft. Mit höheren Fördersätzen, höheren Zuschussanteilen und höheren Freibeträgen bietet es Förderbedingungen, wie sie auch Studierende mit dem BAföG erhalten. Zugleich wird die Förderung geöffnet für Studienabbrecher und Hochschulabsolventen, deren höchster akademischer Grad der Bachelorabschluss ist.

Mit dem Aufstiegs-BAföG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet. Es ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen.

Mehr Geld dank modernem BAföG

Zudem wird zu Beginn des Schuljahrs 2016 und zum Wintersemester 2016/17 das BAföG spürbar reformiert. Die Bedarfsätze steigen um rund sieben Prozent. Auch die Einkommensfreibeträge werden um rund sieben Prozent angehoben. Außerdem wird eigenes Vermögen von bis zu 7.500 Euro nicht auf das BAföG angerechnet. Damit wird beispielsweise gewährleistet, dass BAföG-Empfängerinnen und –Empfänger mit einem eigenen Auto bis zu einer Wertgrenze von 7.500 Euro von einer Vermögensanrechnung verschont bleiben, wenn sie über kein sonstiges Vermögen verfügen.

Das BAföG unterstützt junge Frauen und Männer dabei, unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familie eine Ausbildung zu machen, die ihren Neigungen entspricht. Millionen Jugendlicher und junger Erwachsener haben bereits vom BAföG profitiert.