Nachwuchs für die Nachhaltigkeitsforschung

„Green Talents“ in Berlin ausgezeichnet / Schütte: „Preisträger leisten global wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Gesellschaft“

"Ich bedanke mich für ihr Engagement und hoffe, dass sie alle noch viele weitere gute Ideen entwickeln", sagt Staatssekretär Georg Schütte bei der Preisverleihung. © BMBF / Hans-Joachim Rickel
Olga Mironenko (v.l.n.r.), Nirina Khadgi, Badabate Diwediga, Mario Alejandro und Shirin Malekpour diskutieren mit Staatssekretär Georg Schütte und NABU-Präsident Olaf Tschimpke über Nachhaltigkeit. © BMBF / Hans-Joachim Rickel

Das sind die "Green Talents" 2018: Durch die Auszeichnung werden sie zu Botschaftern nachhaltiger Entwicklung in ihrer Heimat!

© BMBF/Hans-Joachim Rickel

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Green Talents Programm weltweit Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in ihrer Forschung für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Bei der diesjährigen Preisverleihung des Green Talents-Wettbewerbs werden 25 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 21 Ländern ausgezeichnet. Sie erforschen aus verschiedenen Blickwinkeln, wie eine nachhaltigere Welt gestaltet werden kann.

Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, sagt anlässlich der Preisverleihung: „Die Auswirkungen des Klimawandels werden weltweit, aber auch in Deutschland, immer sichtbarer. Das beschäftigt auch unsere diesjährigen Green Talents Preisträger. Mit ihren Arbeiten etwa zur Verteilung von Wasser, zur Nutzung von Bioenergie oder zu alternativen Wirtschaftssystemen leisten sie global einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Gesellschaft. Ich bedanke mich für ihr Engagement und hoffe, dass sie alle noch viele weitere gute Ideen entwickeln.“

Der Green Talents-Wettbewerb des BMBF richtet sich an junge, exzellente Nachwuchswissenschaftler weltweit. Seit 2009 wurden bereits über 230 Preisträger ausgezeichnet, die mit ihren Beiträgen aus allen Disziplinen die großen Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Teil der Auszeichnung ist ein zweiwöchiger Aufenthalt in Deutschland, das Science Forum. Während des Science Forums können die Ausgezeichneten durch Institutsführungen und individuelle Expertengespräche die deutsche Forschungslandschaft kennenlernen. Darüber hinaus können sie im Folgejahr einen vollfinanzierten dreimonatigen Forschungsaufenthalt an einer Forschungseinrichtung ihrer Wahl in Deutschland absolvieren. Durch die Auszeichnung als „Green Talents“ werden die Preisträger zu Botschaftern nachhaltiger Entwicklung in ihrer Heimat und formen ein einzigartiges weltweites Netzwerk.

Bereits seit einer Woche reisen die diesjährigen „Green Talents“ durch Deutschland. Stationen waren bisher Dresden, Jena, Tettau, Leipzig, Bitterfeld-Wolfen und Berlin. Der Abschluss des Science-Forums ist am kommenden Freitag in Frankfurt/Main. Dieses Jahr wurden erstmals Preisträgerinnen und Preisträger aus Aserbaidschan, Belgien, Ecuador, der Demokratischen Republik Kongo, Mauritius, Sri Lanka, Sambia und Weißrussland ausgezeichnet.