"Ökonomie des Klimawandels: Gesellschaftliche Relevanz wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Forschung"

Eröffnungsrede des Staatssekretärs im Bundesministerin für Bildung und Forschung, Georg Schütte, anlässlich der Statuskonferenz des BMBF-Förderschwerpunkts "Ökonomie des Klimawandels" in Berlin

Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung © Denzel, Jesco / BPA

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie auch im Namen des BMBF herzlich zur Statuskonferenz des Förderschwerpunkts „Ökonomie des Klimawandels“ begrüßen. Sie haben sich für die Veranstaltung einen sehr passenden Zeitpunkt gewählt:

Wir stehen kurz vor der nächsten UN-Klimakonferenz, der COP21. Deren Ziel wird es sein, ein möglichst verbindliches, umfassendes und ambitioniertes Weltklimaabkommen zu beschließen. Wir alle hoffen auf einen Erfolg in den Verhandlungen.

Ob dies in Paris gelingt, wird zunächst einmal wesentlich vom Geschick und von der  Kompromissfähigkeit der Verhandler abhängen. Gleichwohl möchte ich an dieser Stelle insbesondere auch die wichtige Rolle der Wissenschaft für die internationale und nationale Klimapolitik betonen. Eine wichtige Rolle hat die Wissenschaft hier in zweierlei Hinsicht:

  1. Die Wissenschaft hat uns zum einen im Vorfeld auf den Handlungsdruck hingewiesen. Denn sie hat einen großen Anteil daran, dass wir den Klimawandel als Problem und große globale Herausforderung erkannt haben. Der letzte Bericht des Weltklimarates IPCC bestätigt mit großer Sicherheit und Deutlichkeit:

Klimaänderungen lassen sich im gesamten Klimasystem beobachten und der Mensch ist die Hauptursache dafür.

Die Folgen eines ungebremsten Wandels wären vielerorts verheerend und man muss nur wenig von der Physik der Atmosphäre verstehen um zu begreifen: die Zeit für ein Umlenken wird knapp.

  1. Hier kommt der Wissenschaft eine weitere wichtige Rolle zu: Denn auch für dieses Umlenken brauchen wir den wissenschaftlichen Rat, durch wissenschaftliche Befunde abgesicherte Entscheidungengrundlagen und Vorschläge für Entscheidungsoptionen. Dies braucht die Politik – aber auch anderen Entscheidungsträger in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.

Vor dem Hintergrund des Handlungsdrucks und um international entsprechende Impulse zu setzten haben wir auch Weichen in Richtung Klimaschutz bereits neu gestellt: wir haben auf europäischer und nationaler Ebene ehrgeizige Klimaziele verankert.  Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 und dem Klimaschutzplan 2050 wollen wir auf nationaler Ebene sicherstellen, dass Deutschland sein Klima-Ziele auch erreicht.  Mit der Energiewende verändern wir unser Energiesystem grundlegend in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Im Rahmen dieser Maßnahmen gilt es, scheinbar gegenläufige Ziele in Einklang zu bringen: Wohlstand zu sichern - Entwicklung und eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen - und dabei gleichzeitig den Verbrauch natürlicher Ressourcen sowie den Ausstoß klimaschädlicher Stoffe zu verringern.

Hier ist insbesondere die wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschung gefragt. Denn der Klimawandel ist nicht nur ein natürliches Phänomen, dessen Verlauf und Gesetzmäßigkeiten  uns die Naturwissenschaften erklären. Dem Problem des Klimawandels werden wir auch nicht allein mit technischen Lösungen begegnen können. 

Vielmehr sehen wir: Der Klimawandel ist vor allem auch ein politisches und ökonomisches Thema – mit maßgeblichen Ursachen-  und Wirkungszusammenhängen in unseren Wirtschaften, Gesellschaften und Kulturen.

Die wirtschaftliche Brisanz und Relevanz des Klimawandels zeigen uns gerade auch die anstehenden Klimaverhandlungen in Paris. Sie sind von wirtschaftlichen Fragen und Interessen geprägt. Wesentliche Knackpunkte sind hier, wie wirtschaftliche Interessen einzelner Länder gewahrt und wie ein fairer und akzeptierter Interessenausgleich hergestellt werden kann. Zuletzt wurde die weitreichende wirtschaftliche Dimension des Klimawandels auch noch einmal exponiert unterstrichen durch den G7-Gipfel in Elmau. Dieser bekannte sich zu einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe des Jahrhunderts. Insbesondere Ökonomen können hier wichtige Probleme aufdecken, Fragen beantworten und Lösungsbeiträge entwickeln.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns als Forschungsministerium der Aufgabe angenommen und den Förderschwerpunkt „Ökonomie des Klimawandels“ ins Leben gerufen. Wir förderten hier in einer ersten Phase seit 2011 insgesamt 27 Projekte in vier Themenschwerpunkten:

Erarbeitet wurden in dieser ersten Phase ein breites Spektrum wichtiger wissenschaftliche Befunde und Lösungsansätze zu aktuellen klima- und energiepolitischen Fragen wie z. B.:

  • Welche Kosten kommen mit dem Klimawandel und der Anpassung an den Klimawandel auf uns zu? Und was sind Folgen global, auf internationaler Ebene? Was bedeutet das für Deutschland?
  • Mit welchen klimapolitischen Instrumenten und Rahmenbedingungen können und sollen wir die klimapolitischen Ziele und die dafür erforderliche Dekarbonisierung erreichen? Wie sieht hier ein effektiver und effizienter Politikmix aus?
  • In welchen Verhandlungs-Arrangements und mit welchen Strategien besteht die Aussicht, ein tragfähiges Klimaabkommen abschließen zu können? Welche Rolle spielen hier Vorreiter im Klimaschutz? Wie kommen wir zu einer international dauerhaft tragfähigen Verteilung der Lasten von Klimaschutz und Anpassung?
  • Welchen Einfluss hat der Wettbewerb auf den Energiemärkten auf die Abbaupfade von fossilen Energieträgern? Was bedeutet das für die Erreichbarkeit der Klimaziele? Wie können wir Infrastrukturen der Energieerzeugung und Versorgung effizient gestalten?

Wichtige Befunde hierzu haben Sie ja bereits in der vorherigen Paneldiskussion besprochen und werden Sie in den weiteren Sessions der Veranstaltung und der Poster-Ausstellung aufgreifen.

Die erste Förderphase des Förderschwerpunkts läuft noch bis Ende des Jahres und wird mit dieser Statuskonferenz abgerundet. Aus forschungspolitischer Sicht können wir bereits jetzt eine insgesamt positive Bilanz ziehen. Neben den o. g. inhaltlichen Befunden möchte ich an dieser Stelle insbesondere die folgenden drei, eher strukturellen Wirkungen nennen:

  • Mit dem Förderschwerpunkt wurde das klassische, bisher stärker naturwissenschaftliche Förderportfolio der BMBF-Klimaforschung in die wichtige Richtung der ökonomischen Perspektive ergänzt.
  • Es erfolgte ein langfristig wirksamer Kapazitätsaufbau im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Durch Austausch und Zusammenarbeit über die einzelnen Projekte hinweg entwickelte sich eine Forschungscommunity, die es so zur Klimaökonomie zu Beginn der Förderung in Deutschland nicht gab und die im internationalen Vergleich sehr gut dasteht.

Ein solches „capacity building“ für die Wirtschaftswissenschaften mit dem Ziel, die gesellschaftliche Relevanz  und die Problemlösungsfähigkeit dieser Disziplin zu erhöhen – im Sinne einer „Nachhaltigkeitsökonomik“ - betreiben wir im Übrigen nicht nur mit dieser Fördermaßnahme. Sie ergänzt damit unsere früheren Fördermaßnahmen in den „Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit“ und die aktuellen der „Sozial-ökologischen Forschung“ und fokussiert sie auf das Klimathema. Ich komme später kurz darauf zurück.

  • Mit dem „Dialog zur Klimaökonomie“ wurden Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis gebaut. Hierbei wurden die Forschungsbefunde in Richtung Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vermittelt und diskutiert. Hervorheben möchte ich insbesondere die vier Foren zur Klimaökonomie im ersten Halbjahr 2015.  Damit wurde die Verankerung der Klimaökonomie im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs gestärkt und vertieft.

Ich denke, dies ist eine passende Stelle, um Ihnen allen für Ihre Arbeit zu danken – insbesondere auch dafür, dass Sie sich auf das Experiment des „Dialogs zur Klimaökonomie“ eingelassen haben. Danken möchte ich aber auch allen Praxisvertretern aus z. B. Verbänden oder anderen Ressorts wie z. B. BMUB oder BMWi die hier engagiert mitgewirkt haben – insbesondere auch im Advisory-Board des Förderschwerpunkts.

Als Wissenschaftler haben Sie beim „Dialog zur Klimaökonomie“ ein Terrain betreten und beschritten, auf dem Sie eher weniger unterwegs sind. Im Verlauf der Arbeit des Förderschwerpunkts haben wir alle feststellen können, dass die Forschungscommunity doch noch sehr stark wissenschaftlich geprägt ist. Der Bezug zur klimapolitischen und wirtschaftlichen Praxis ist noch aufbaufähig. Deutlich wurde dies z. B. dann, wenn Klimaökonomen in spieltheoretischen und verhaltensökonomischen Designs Annahmen treffen, die aus der Sicht von Praktikern der internationalen Klimapolitik eher unpassend sind.

Dass wir dies aber überhaupt feststellen und uns auch damit produktiv auseinandersetzen, sehe ich als wichtigen Verdienst des Dialogs zur Klimaökonomie. Ich denke, wir werden deshalb insbesondere in Richtung Praxis und Anwendungsrelevanz der Forschung noch weiter arbeiten müssen.

Auch als BMBF haben wir mit dem im Frühjahr neu aufgelegten Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA3“ neue Grundlagen geschaffen, damit Forschung und Wissenschaft Ihre Beiträge hierzu leisten kann.

FONA3 haben wir in einem gemeinsamen Agendaprozess mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft entwickelt. Denn übergeordnetes Ziel des neuen FONA-Programms ist es, den Transfer und die Nutzung der Forschungsergebnisse noch weiter verbessern.

Dazu setzen wir auch inhaltlich und strukturell neue Akzente: Ein zentrales Element des neuen Programms FONA³ sind dazu die Leitinitiativen zu den drei Themen Green Economy, Zukunftsstadt und Energiewende. Gerade auch diese Initiativen beziehen die sog. Stakeholder aus der Praxis in die Forschungsarbeit ein. Den Förderschwerpunkt „Ökonomie des Klimawandels“ haben wir in der Leitinitiative „Green Economy“ verortet.

Weitere wichtige Aktivitäten in der Leitinitiative Green Economy sind z. B.

  • die BMBF-Maßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ in der „Sozial-ökologischen Forschung“, die entsprechende Transformationsprozesse anstoßen möchte
  • oder das Thema „Sichtung von Naturkapital – Inwertsetzung von Biodiversität“, zu dem wir gerade auch Ende dieser Woche ein Expertengespräch durchführen werden. Es ist geplant, darauf aufbauend eine Förderbekanntmachung zu veröffentlichen.
  • Darüber hinaus wird es auch weiterhin einen Austausch zwischen der Klimaökonomie und der Sozial-ökologischen Forschung geben- insbesondere auch unter dem Dach der Green Economy. Unter Ihnen gibt es ja nicht wenige, die in beiden Bereichen aktiv sind und Forschungsprojekte durchführen.

Denn Green Economy soll entsprechende technologische aber eben auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen und Transformationsprozesse auf den Weg bringen. Um hier einen größeren Hebel zu entwickeln, arbeiteten wir in der Green Economy Agenda auch mit anderen Ressorts der Bundesregierung zusammen.

In diesem Zusammenhang sprechend wir häufig von neuen Anforderungen an die Forschungscommunity. Ich möchte hierzu noch auf einen Punkt zu sprechen kommen, der auch mir persönlich wichtig ist:  Es könnte der Eindruck entstehen, dass Forschung und Wissenschaft nur noch umringt sind von Stakeholdern aus Politik und anderen gesellschaftlichen Gruppen, deren Ansprüche zu erfüllen sind. Hierbei denken einige an passgenau und eng definierte Problemlösungen oder kurzfristig getaktete Beratungsleistungen.

Der Ökonom Friedrich Hayek hat auf ein entsprechendes Paradox hingewiesen: unter dem Eindruck überwältigender wissenschaftlicher Beweise und Fortschritte tendieren viele Menschen dazu, eine umfassendere und durchdachtere Steuerung der Menschheit für unvermeidlich zu halten – meist auf Kosten der Freiheit!

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es uns darum nicht gehen kann, wenn wir von Praxisbezug der Forschung sprechen. Denn eine Wissenschaft, die ihre Freiheit verliert und nur noch zum bestellten und gelenkten Consultant und Problemlöser wird, liefe Gefahr, ihr zentrales Kapital und Grundlagen ihrer Legitimation zu verlieren. Dies ginge letztlich auch auf Kosten des in ihr gesetzten öffentlichen Vertrauens.

Vielmehr müssen wir uns immer wieder vor Augen führen und anerkennen, dass Wissenschaft und Politik – wie auch andere Stakeholdergruppen – in unterschiedlichen sozialen Systemen agieren mit jeweils unterschiedlichen Operationslogiken. Dies führt naturgemäß zu einem Spannungsverhältnis. Diesem Spannungsverhältnis müssen wir uns stellen, wir müssen damit umgehen, es gestalten.

Für die Wissenschaft bedeutet dies, dass sie die ihr von der Gesellschaft zugestandenen Ressourcen und  Freiheit in Verantwortung nutzen muss, um die ihr angemessenen Beiträge im Hinblick auf gesellschaftliche Herausforderungen zu leisten. Denn: Freiheit und Verantwortung sind keine Gegensätze, sondern sie gehören zusammen. Dies bedeutet für die wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung und gerade auch der Klimaökonomie, sein Handeln eben nicht nur auf den Wissenschaftsbetrieb und die dafür förderlichen Publikationen auszurichten.

Peter Weingart formulierte es in einem Beitrag zu den „Leitlinien Politikberatung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in folgender Weise: Wichtige Herausforderung für die wissenschaftliche Politikberatung sei es, wissenschaftliche Relevanzkriterien und politische Bedingungen und Entscheidungserfordernisse miteinander in Beziehung zu bringen – auch wenn – oder gerade auch weil - sie sich nicht zur Deckung bringen lassen.

Die Politik braucht wissenschaftliche Beratung. Doch die Rollen von Wissenschaft und Politik müssen klar definiert und getrennt bleiben. Wie es Peter Strohschneider formuliert:

Wissenschaft dürfen wir nicht in die Rolle drängen, dass sie mit der „Macht des Faktischen“ der Politik unausweichliche Entscheidungsvorbereitungen vorlegt. Ein solches Denken würde scheitern.  Wissenschaft kann die Grundlage für politische Entscheidungen liefern. Wissenschaft sollte Alternativen aufzeigen, etwa indem sie verschiedene Szenarios für die Energiewende entwickelt.

Gesellschaftlichen Konsens zu erzeugen, ist aber nicht mehr Aufgabe der Wissenschaft. Am Ende gilt es, eine Abwägung zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Interessen zu treffen und zu entscheiden. Dies ist die Aufgabe der Politik.

Für das BMBF sehen wir es dabei als wichtige forschungs- und gleichsam auch ordnungspolitische Aufgabe, für diese Beziehung und Interaktion zwischen Wissenschaft und Politik sowie anderen Stakeholdern einen entsprechenden Rahmen zu bieten, entsprechende Strukturen zu entwickeln und Innovationsimpulse zu setzen. Für die Gestaltung dessen gibt es keinen Masterplan oder Blaupause. Vielmehr verlangt jedes Thema und jede Entwicklungsphase eines Themas spezifische Arbeiten. Diese sehen in den Wirtschaftswissenschaften anders aus, als z. B. bei der Entwicklung neuer Technologien für Rohstoff und Energieeffizienz.

Im Förderschwerpunkt „Ökonomie des Klimawandels“ sind wir hier erfolgreich erste Schritte gegangen, um weitere Kommunikationskanäle, Ergebnisformate und Verwertungschancen für Anwendung und Praxis zu erarbeiten.

In diese Richtung und in diesem Geiste wollen wir auch die weitere Gestaltung des Förderschwerpunkts in der nächsten Phase angehen. Was sind hierfür aus unserer Sicht wichtige Eckpunkte?:

  • Wir wollen den Anwendungsbezug weiter stärken. Wichtige Bezugspunkte sind hier z. B. national die Energiewende, das Aktionsprogramm 2020 oder der Klimaschutzplan 2050 sowie international der IPCC-Prozess. Hieraus wollen wir zentrale Fragen und Themen aufgreifen. Insgesamt streben wir eine stärkere Zusammenarbeit mit Stakeholdern an – auch in den einzelnen Projekten.
  • Die bisherigen Themen und Fragen wie z. B. klima- und energiepolitische Instrumente, Energie- und Ressourcen oder die Governance internationaler Klimapolitik werden sicher auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Weniger wurden bisher die wichtigen Themen a) integrierte Szenarien und Roadmaps sowie b) Finanzierung und Finanzmärkte bearbeitet. Diese sollten wir stärker aufgreifen.
  • Um diese Aufgaben und Themen wissenschaftlich und inhaltlich umfassend zu bearbeiten, wollen wir auch die Interdisziplinarität stärken - sowohl in Richtung Naturwissenschaften als auch andere sozialwissenschaftliche Disziplinen. Der ökonomischen Kern und das ökonomische Profil des Förderschwerpunkts soll jedoch beibehalten werden.
  • Nachdem die Arbeit in der ersten Phase vorrangig national ausgerichtet war, soll der Förderschwerpunkt stärker international arbeiten   – z. B. durch Einbindung entsprechender Kooperationspartner.

Ich möchte Sie einladen, in diese Richtung weiter zu denken. Denn im Rahmen dieser Konferenz haben Sie sich nicht nur zusammengefunden, um sich über die aktuellen Forschungsergebnisse Ihrer bisherigen Arbeit und Befunde auszutauschen.

Unter dem Motto „Forschung zur Klimaökonomie gemeinsam gestalten“ werden Sie auch den Blick nach vorne richten. Sie werden dabei nicht nur Inhalte und Themen diskutieren, sondern sich auch Fragen der Organisation und der besonderen Herausforderung von Trans- und Interdisziplinarität widmen. Dabei werden sowohl Praktiker als auch Wissenschaftler zu Wort kommen.

Ihnen allen möchte ich für Ihre Vorbereitung im Vorfeld und auch bereits jetzt für  Ihre Mitarbeit im Rahmen der weiteren Konferenz danken. Mein besonderer Dank gilt hier den Themenkoordinatoren und der Gesamtkoordination sowie den Mitgliedern des Advisory Boards. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne zwei weitere kreative und produktive Tage.