Parabelberechnungen und Weitwürfe am Girls‘ Day

Wer MINT-Phänomene hautnah erlebt, kann sie besser verstehen: Zum Girls‘ Day lernten Schülerinnen im Olympiapark, welche physikalischen Effekte es bei Wurfsportarten gibt. Mit der Aktion unterstützt die Bundesregierung die klischeefreie Berufswahl.

Staatssekretär Michael Meister besucht den Girl's Day am Olympiastadion. © BMBF / Hans-Joachim Rickel

Welchen Effekt haben Ballgröße und -gewicht bei Wurfsportarten auf Kraftausübung und Präzision? Was ist das Geheimnis hinter einer „Bananenflanke“? Welchen Sinn hat die mathematische Berechnung der Sprunghöhe? Das ergründeten etwa 70 Schülerinnen bei der Girls‘ Day-Veranstaltung „Wirf Deine Zukunft weg! – MINT durch Bewegung“ im Berliner Olympiapark. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, tauchte gemeinsam mit den Mädchen an verschiedensten Bewegungsstationen in MINT-Phänomene im Sport ein.

Partner aus Wissenschaft, Technik und Sport

„Erleben ist das bessere Verstehen“: Unter diesem Motto hatte der Veranstalter, die Innovationsmanufaktur, die Schülerinnen zum Aktionstag eingeladen. Zahlreiche Partner aus der Welt der Wissenschaft, Technik und des Sports boten Mitmach-Angebote rund um Wurfsportarten, MINT-Fächer und moderne Berufswege an. An den Bewegungsstationen konnten sich die Schülerinnen mit dem „Gegenseitigen Programmieren“, situationsbezogenen „Rotationsberechnungen“ und der Verbindung zwischen „Magnus-Effekt und Flugbahn“ auseinandersetzen. So gewannen sie spannende Einblicke in neue Ausbildungs- und Berufsfelder.

Das Interesse der Mädchen an den MINT-Phänomenen begeisterte auch Staatssekretär Meister: „Es ist schön zu sehen, wie viele Mädchen den heutigen Tag genutzt haben, um sich frei von Rollenklischees über berufliche Zukunftschancen zu informieren. Wir können es uns nicht leisten, dass Mädchen bei MINT-Berufen auf der Strecke bleiben – der Girls‘ Day ist eine tolle Aktion, die wir als Bundesregierung gerne unterstützen.“

Girls' Day

Anlässlich des Aktionstags öffnen Unternehmen, Betriebe, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in jedem Jahr in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Sekundarstufe I. Die Mädchen lernen am Girls‘ Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher noch eher selten vertreten sind.