Pfadfinder übergeben das Friedenslicht 2016

Es kommt aus Bethlehem und kündet von der frohen Botschaft: Das Friedenslicht brennt jetzt auch im Bundesbildungsministerium. Pfadfinderinnen und Pfadfinder übergaben es Bundesministerin Johanna Wanka.

Friedenslicht 2016: Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka © BMBF

"FRIEDE SEI MIT DIR – SHALOM – SALAM" - unter diesem Motto wird die Flamme aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem in der Adventszeit in viele Länder gebracht.

Mit der Weitergabe des Friedenslichts am dritten Advent wollen die 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.

Das Friedenslicht aus Betlehem

Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die bald in ganz Europa Anklang gefunden hat: Ein Licht aus Betlehem  wird als Botschafter des Friedens von einem Land zum anderen weitergereicht. Damit wird an die weihnachtliche Botschaft erinnert. Sie lautet: Die Menschen sollen in Frieden miteinander leben.

So wird das Friedenslicht in jedem Jahr vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Betlehem wird es mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.