Pfadfinder übergeben das Friedenslicht 2017

Es kommt aus Bethlehem und kündet von der frohen Botschaft: Das Friedenslicht brennt jetzt auch im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder übergaben es in Berlin an Staatssekretär Georg Schütte.

„Auf dem Weg zum Frieden“ – unter diesem Motto wird die Flamme aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem in der Adventszeit in viele Länder gebracht. Mit der Weitergabe des Friedenslichts am dritten Advent wollen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.

Das Friedenslicht aus Bethlehem

Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die bald in ganz Europa Anklang gefunden hat: Ein Licht aus Bethlehem wird als Botschafter des Friedens von einem Land zum anderen weitergereicht. Damit wird an die weihnachtliche Botschaft erinnert. Sie lautet: Die Menschen sollen in Frieden miteinander leben.

So wird das Friedenslicht in jedem Jahr vor Weihnachten von einem österreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem wird es mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.

Deutsche Delegation holt Friedenslicht aus Wien

Jedes Jahr fährt eine deutsche Delegation nach Wien und holt das Friedenslicht nach Deutschland. Dort wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) weitergeben.