Präventions- und Ernährungsforschung

Wir alle wollen gesund, aktiv und selbstbestimmt leben und alt werden. Die Präventions- und Ernährungsforschung erprobt sinnvolle Wege, wie jeder Einzelne Krankheiten gezielt vorbeugen und so aktiv gesund bleiben kann.

Aktiv und gesund bleiben bis ins hohe Alter – die Präventionsforschung trägt ihren Teil dazu bei, dass das Leben auch im Alter lebenswert ist. © Thinkstock

Unsere Lebenserwartung nimmt stetig zu: Ein Kind, das heute geboren wird, kann sehr wahrscheinlich seinen 85. Geburtstag feiern. Den meisten Menschen bleiben nach einer aktiven Zeit in der Berufswelt noch etliche Jahre in guter Gesundheit. Zu verdanken haben wir das unserem insgesamt hohen Lebensstandard und unserer leistungsfähigen medizinischen Versorgung.

Ob es aber tatsächlich gelingt, bis ins hohe Alter möglichst gesund, aktiv und selbstbestimmt zu leben, hängt von vielen Faktoren ab: Unsere erbliche Veranlagung aber auch die Ernährung, unser Lebensstil und die Umwelt beeinflussen den Gesundheitszustand jedes Einzelnen. Wenn wir die Wechselwirkung

en zwischen diesen Faktoren besser verstehen, dann erkennen wir auch geeignete Möglichkeiten, wie wir den häufigsten Volkskrankheiten vorbeugen können. Denn in allen Industrienationen nehmen chronische Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas, oder Herz- Kreislauf-Erkrankungen zu. Eine große Chance für die Bekämpfung dieser Erkrankungen liegt darin, ihrer Entstehung vorzubeugen. Gesichert ist, dass Ernährung und Bewegung wesentliche Einflussfaktoren sind.

Gesund leben – Gesund bleiben

Aber das Wissen darüber, ob und wie Vorbeugung funktioniert, muss weiter wachsen. Deshalb weitete das Bundesforschungsministerium mit dem Aktionsplan „Präventions- und Ernährungsforschung“ seine bisherigen Förderaktivitäten zur Präventions- und Ernährungsforschung aus. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung neuer qualitätsgesicherter und zielgruppenorientierter Angebote. Dringend erforderlich sind dafür auch geeignete Methoden, die messen können, ob die Vorbeugungs-Maßnahmen greifen und sinnvoll sind. Denn schließlich gilt es, die Menschen zu unterstützen langfristig gesünder zu leben.