Preisgekrönte Kunst für den BMBF-Neubau

Ausstellung eröffnet und Gewinner ausgezeichnet / Wanka: „Künstlerische Arbeiten drücken Bedeutung von Bildung und Forschung aus“

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbes „Kunst am Bau“ für den Neubau der Berliner Dienststelle des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stehen fest. An vier Orten werden die dafür ausgewählten und angefertigten Kunstwerke im neuen Gebäude künftig zu sehen sein.

Bundesministerin Johanna Wanka eröffnete heute die Ausstellung mit den Wettbewerbsergebnissen im Berliner Kronprinzenpalais und übergab gemeinsam mit dem Preisgericht die Urkunden an die Erst und Zweitplatzierten. Sie zeigte sich von den künstlerischen Leistungen beeindruckt: „Die Idee, über Kunstwerke die Bedeutung von Bildung und Forschung in einem Neubau auszudrücken, ist den Künstlerinnen und Künstlern sehr gut gelungen. Die künftigen Besucherinnen und Beucher können sich bereits im Foyer von der Kunst und der baulichen Gestaltung des Gebäudes berühren lassen.“

Das Preisgericht zeichnete folgende Künstlerinnen und Künstler aus:

Erste Preise gingen an:

• Erdmute Prautzsch aus Hamburg für eine Arbeit aus Glas mit dem Titel „warum weiß ich nicht einfach alles“ auf einer Glaswand zwischen Foyer und Kantine,

• Boran Burchardt aus Hamburg, Andreas Lippke aus Norderstedt und Marcel Stammen ebenfalls aus Hamburg für eine mehrfarbige Lichtprojektion oberhalb eines Treppengeländers im Foyer des Neubaus,

• Axel Anklam und Thomas Henninger aus Berlin, die gleich für zwei ausgewählte Orte erste Preise erhielten: „EUNOMIA macrocosmica Ʃ3“ sind fiktionale, beleuchtete Sternenkonstellationen an den Außenwänden des Konferenzbereichs. „Die fröhliche Wissenschaft“ ist eine kinetische Installation in Form einer computergesteuerten Zeichenmaschine, die an einer Innenwand des Konferenzbereichs platziert sein wird.

Zweite Preise gingen an:

• Fritz Balthaus aus Berlin für Glastransportgriffe, die auf einer Glaswand zwischen Foyer und Kantine beidseitig einen formbildenden Bezug zueinander herstellen und Molekularverbindungen verbildlichen,

• Gerhard Kinermann aus Isny und Christian Hörl aus Ruderatshofen für die Arbeit „ICH SUCHE ICH SEHE ICH STAUNE ICH FINDE“, die einen raumhohen verspiegelten Schriftzug an den Außenwänden des Konferenzbereichs vorsieht.

Insgesamt werden nach der Entscheidung des Preisgerichts vier erste Preise mit einem Preisgeld von jeweils 4.000 Euro und zwei zweite Preise, die je mit 2.000 Euro dotiert sind, vergeben. Ausgelobt wurden die Preise von der BAM Deutschland AG. Für die Realisierung der erstplatzierten Kunstwerke im Neubau sind insgesamt 500.000 Euro vorgesehen.

Die Ausstellung umfasst alle 319 im Rahmen des Wettbewerbs eingereichten Arbeiten und ist im Berliner Kronprinzenpalais bis zum 14. Juli 2013 täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bmbf.de/de/22178.php