Qualitätspakt Lehre: Die Studierenden stehen im Mittelpunkt

Professionelle Beratung, moderne Lehransätze und inspirierende Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer: Akteure aus Lehre, Forschung und Politik diskutieren auf der Programmkonferenz 2017 darüber, wie moderne Hochschullehre gestaltet werden kann.

Bundesministerin Johanna Wanka eröffnet die zweite Programmkonferenz zum Qualitätspakt Lehre in Berlin. © BMBF/HansJoachim Rickel

Mit rund 2,8 Millionen Studierenden haben sich mehr junge Menschen denn je für ein Studium entschieden. Um ihnen gute Studienbedingungen und eine hochwertige Lehre zu bieten, haben Bund und Länder 2010 den Qualitätspakt Lehre ins Leben gerufen. Dafür stellt der Bund zwei Milliarden Euro bis 2020 bereit. Nach der ersten erfolgreichen Förderperiode geht der Qualitätspakt Lehre nun in die zweite Phase: 156 Hochschulen wurden in der Zwischenbegutachtung dafür ausgewählt, darunter 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen.

Begabungen fördern, Neugierde stärken

„Begabungen fördern, Neugierde stärken und Kompetenzen vermitteln – die Studierenden stehen im Mittelpunkt guter Hochschullehre. Der Schlüssel dazu sind professionelle Beratung, moderne Lehransätze und inspirierende Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. Genau das fördern wir mit dem Qualitätspakt Lehre", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Programmkonferenz 2017 in Berlin. Zu Beginn der zweiten Förderperiode diskutieren dort Akteure aus Lehre, Forschung und Politik über zukunftsweisende Wege zur Gestaltung moderner Hochschullehre.

Zunehmend heterogene Studierendenlandschaft

Ziel ist es, der zunehmend heterogenen Studierendenschaft mit ihren individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten gerecht zu werden, um sie noch besser auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorzubereiten. Eine professionelle Beratung und persönliche Betreuung sowie hoch qualifizierte Lehrkräfte an den Hochschulen sind dafür der Schlüssel. Auf Grundlage der Erfahrungen aus der ersten Förderphase sollen innovative Lehr-Lern-Formate nun fortgeführt und etabliert werden.