Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung vergibt 2021 zum zweiten Mal den Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum.

Dahrendorf-Preis
Mit dem Preis ehrt das BMBF die herausragende Leistung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in europäischen Forschungsprojekten © BMBF

Haben Sie an einem hervorragenden EU-Forschungsprojekt teilgenommen, das erfolgreich beendet wurde? Und haben Sie Interesse daran, mehr Menschen von Ihren Forschungsthemen zu begeistern? Dann bewerben Sie sich bis zum 2. Dezember 2020 um den „Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum“.

Bei der ersten Ministerkonferenz zum Europäischen Forschungsraum am 20.Oktober 2020 in Bonn gab Bundesforschungsministerin Anja Karliczek den Startschuss für die Kampagne „Der Europäische Forschungsraum: Gemeinsam zu mehr Wissen.“ Damit Forschung nicht abstrakt bleibt und von einem aktiven Dialog mit der Gesellschaft lebt, kommt es entscheidend auf eine wirksame Wissenschaftskommunikation an. Genau hier setzt der „Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum“ an:

Mit dem Preis ehrt das BMBF die herausragende Leistung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in europäischen Forschungsprojekten und ermöglicht zugleich die direkte Kommunikation ihrer Forschungsarbeit mit der Gesellschaft. Denn mit dem Förderpreis von bis zu 50.000 Euro erhalten die sechs Preisträgerinnen und Preisträger die Möglichkeit, kreative Konzepte der Wissenschaftskommunikation umzusetzen. Gefördert werden kann ein breites Spektrum von Vermittlungs-, Informations- und Partizipationsformaten. Durch den Preis können die in der Forschung gewonnenen Erkenntnisse mit der Gesellschaft geteilt werden, sodass mehr Menschen von den Ergebnissen aus EU-geförderten Projekten erfahren und darüber diskutieren. Diesmal liegt der Fokus der Auszeichnung auf Projekten, die entsprechend der Prioritäten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 in besonderer Weise den Mehrwert europäischer Forschungszusammenarbeit für ein souveränes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Europa aufzeigen.

Wer kann sich bewerben?

  • Es wurde ein Forschungs- oder Innovationsprojekt in „Horizont 2020“ durchgeführt.
  • Das Projekt oder ein Arbeitspaket wurde in Ihrer Einrichtung mit Sitz in Deutschland koordiniert oder geleitet.
  • Der Schlussbericht Ihres Projekts wurde zwischen dem 1. September 2018 und dem 31. August 2020 der Europäischen Kommission vorgelegt.
  • Sie haben Freude an Wissenschaftskommunikation und eine Idee, wie Sie Ihre Projektergebnisse an die richtige Zielgruppe richten.

Wie kann man sich bewerben?

Sie reichen bis zum 2. Dezember 2020 eine Projektskizze über das Förderportal des Bundes, ein. Diese enthält:

  • Informationen zu Ihrem EU-Projekt (max. fünf Seiten)
  • Informationen zu Ihrem Vorhaben in der Wissenschaftskommunikation (max. fünf Seiten)

Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen, den Terminen und Fristen, der Skizzeneinreichung sowie zur Förderbekanntmachung finden Sie hier.