Richtfest: Aus Haus der Zukunft wird "Futurium"

Der Rohbau steht: Das Haus der Zukunft in Berlin feiert Richtfest. Es wird zu einem Forum für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Künftig trägt es den Namen „Futurium“.

Bundesministerin Johanna Wanka zusammen mit der kaufmännischen Geschäftsführerin des Futuriums, Nicole Schneider, und Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen beim Richtfest des Futuriums, ehemals Haus der Zukunft. © BMBF

Mit dem Haus der Zukunft entsteht am Berliner Spreeufer ein Forum für den Dialog über Zukunftsvisionen und ein Schaufenster für Innovationen. Ausstellungen und Veranstaltungen im Haus der Zukunft sollen Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven eröffnen und zeigen, welche Chancen Forschung und Innovation bieten können.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat zum Richtfest auch den neuen Namen der Einrichtung verkündet: „Futurium“. Denn der Begriff lasse auch Menschen, die kein Deutsch sprechen, erkennen, worum es in diesem Haus geht, nämlich um die Zukunft. Die Umbenennung hatte die Gesellschafterversammlung zuvor beschlossen.

Der Richtkranz auf seinem Weg zum Dach des Futuriums. Im Hintergrund die Fassade des Bundesforschungsministeriums. © BMBF

Das „Futurium“ wird dem Standard eines Niedrigst-Energiehauses entsprechen. Die genutzte Energie soll ausschließlich aus regenerativen Quellen kommen. Für die Planung ist das junge Berliner Architekturbüro Richter Musikowski gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten JUCA zuständig. Sie hatten den international ausgeschriebenen Planungswettbewerb gewonnen. Ihr Entwurf wirkt durch große Fensterflächen auf zwei Seiten offen und der Zukunft zugewandt. Die Fenster erlauben einen Panoramablick auf das Regierungsviertel und die Spree. Das Dach ist begehbar; eine öffentlich zugängliche Cafeteria lädt zum Diskutieren und Verweilen ein. Die Eröffnung des Hauses ist für 2017 geplant.

Bauherr ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die das Haus gemeinsam mit dem privaten Partner BAM in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) errichtet. Getragen wird das „Futurium“ von einer gemeinnützigen GmbH, an der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gehört zu den Gründungsgesellschaftern.