Südafrika

Südafrika ist für Deutschland ein besonders wichtiger Kooperationspartner in Subsahara-Afrika. Dabei dient die seit 1996 zweijährig stattfindende "Deutsch-Südafrikanische Binationale Kommission" als Rahmen für die bilaterale Zusammenarbeit.

Schulkinder beim Science Slam auf dem SciFest Africa 2014 © Deutsche Botschaft Südafrika

Seit 1996 besteht ein Abkommen zur Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) zwischen dem Bundesforschungsministerium und dem südafrikanischen Department of Science & Technology (DST). Auf dessen Basis hat sich die Kooperation in Wissenschaft und Technologie zwischen Südafrika und Deutschland sehr erfolgreich entwickelt. Das WTZ-Abkommen regelt das Einsetzen einer gemeinsamen Kommission (Joint Science and Technology Cooperation Committee) und fördert die Zusammenarbeit unter anderem bei der Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben, Nutzung wissenschaftlich-technischer Einrichtungen, Informationsaustausch, gemeinsamen Veranstaltungen sowie Austausch und Entsendung von Fachleuten. Das Bundesforschungsministerium fördert Projekte, vor allem in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesundheit, in die zahlreiche Forschende und Institutionen aus Südafrika eingebunden sind.

Deutsch-Südafrikanisches Jahr der Wissenschaft 2012/2013

Bundesministerin Wanka und ein Vertreter des südafrikanischen Bildungsministeriums (DHET) unterzeichnen ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung © Deutsche Botschaft Südafrika/Rainer Justen

Die besondere Rolle Südafrikas in der gemeinsamen Kooperation wird auch durch das gemeinsame Wissenschaftsjahr 2012/2013 belegt. Anlässlich des Deutsch-Südafrikanischen Jahres der Wissenschaft hat die Alexander von Humboldt-Stiftung die aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums geförderte "Neville Alexander-Gedächtnisinitiative" ins Leben gerufen. Die Sonderinitiative ist Professor Neville Alexander gewidmet, einem durch die Humboldt-Stiftung geförderten Wissenschaftler und Weggefährten Nelson Mandelas.