TIMSS - Trends in International Mathematics and Science Study

Die internationale Bildungsvergleichsstudie "Trends in International Mathematics and Science Studie" dokumentiert alle vier Jahre die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in Mathematik und Naturwissenschaften am Ende der Grundschulzeit.

Die Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Naturwissenschaften liegen im Vergleich mit anderen Ländern im oberen Drittel. © Thinkstock

Wie gut deutsche Schülerinnen in Mathematik sind und wie gut sie naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstehen, das dokumentiert die "Trends in International Mathematics ans Science Study" (TIMSS) im internationalen Vergleich. Ein zentrales Anliegen ist es, Entwicklungen in den teilnehmenden Staaten zu dokumentieren.

Bei TIMSS geht es nicht nur um das reine Wissen, sondern auch um Kompetenzen, die in diesen Fächern besonders wichtig sind wie Schlussfolgern, Analysieren, Problemlösen oder Beweisen. TIMSS deckt diese verfahrensbezogenen Fähigkeiten genauso ab wie das inhaltliche Verständnis von Zusammenhängen. Dies geschieht unter Berücksichtigung curricularer Vorgaben. Darüber hinaus werden weitere Merkmale schulischer Lehr- und Lernumgebungen untersucht. Befragt werden deshalb auch die Eltern der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte im Mathematik- und Sachkundeunterricht sowie die Schulleitungen der teilnehmenden Grundschulen.

Deutschland beteiligte sich - nach 2007 und 2011 - im Jahr 2015 zum dritten Mal an der Studie. Dies ermöglicht neben der Darstellung aktueller Ergebnisse in nationaler und internationaler Perspektive nach nunmehr acht Jahren insbesondere einen Blick auf die Entwicklungen im Grundschulbereich.

An TIMSS 2015 nahmen insgesamt 48 Staaten und Regionen sowie sieben Regionen, deren Ergebnisse nicht in die Berichterstattung einfließen, mit mehr als 300.000 Schülerinnen und Schülern teil. In Deutschland waren es rund 4.000 Viertklässler. Die Studie wird von der "International Association for the Evaluation of Educational Achievement" (IEA), einem unabhängigen internationalen Verband von bildungsbezogenen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Regierungsstellen, verantwortet. Die Durchführung in Deutschland lag in der Verantwortung des Instituts für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IFS) unter Leitung von Wilfried Bos. Die Analyse der Studienergebnisse und die Berichtslegung erfolgte durch ein nationales Konsortium unter Federführung des IFS.