Treffen junger Autoren

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bundeswettbewerb Treffen junger Autoren richtet sich an junge Schreibende, die Texte aller literarischen Gattungen für den Wettbewerb einreichen können.

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Welche Ziele verfolgt der Wettbewerb?

Mit dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb soll das literarische Schreiben möglichst früh gefördert werden. Die große Anzahl der jährlichen Einsendungen zeigt, dass es viele Jugendliche gibt, die ihre Erlebnisse, Gedanken und Erwartungen an das Leben in literarischer Form mitteilen und Freude am Schreiben haben.

Wer kann teilnehmen?

Bewerben können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 21 Jahren.

Welche Aufgaben werden gestellt?

Der Wettbewerb ist thematisch offen. Eingereicht werden können alle Textgattungen, von Lyrik über Prosa und Dramen aller Genres: Von Alltags- und Beziehungsgeschichten bis Krimi, Fantasy, Schience-Fiction oder Märchen.

Die Bewerbungsunterlagen umfassen den Bewerbungsbogen und Manuskripte, deren Länge bei Fließtext 5 Textseiten oder bei Lyrik 10 Beiträge nicht überschreiten sollte.

Der Wettbewerb wird jährlich bundesweit ausgeschrieben und auf der Internetseite der Berliner Festspiele bekannt gemacht. Eine neunköpfige, unabhängige Jury wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Welche Anerkennungen gibt es und wie geht es weiter?

Der Preis ist die Einladung zum Treffen junger Autoren nach Berlin, bei  dem die Preisträgerinnen und Preisträger in einer großen öffentlichen Lesung ihre Texte vorstellen. Neben der Lesung bietet sich den jungen Autorinnen und Autoren in einer Art Campus eine einmalige Form des Austauschs über ihr Schreiben: Unter der Anleitung erfahrener Schriftstellerinnen und Schriftsteller arbeiten sie in Schreibwerkstätten, loten im Gespräch untereinander die Vielfalt literarischer Ausdrucksmöglichkeiten aus und erleben oft erstmals ein Lektoratsgespräch über die eingereichten Texte. Diese erscheinen in der jährlichen Anthologie, die alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten.

Für die Preisträgerinnen und Preisträger werden alle Kosten für die Teilnahme übernommen, wie Reise und Unterbringung, Verpflegung, Workshops. Außerdem erhalten bis zu zwanzig weitere Bewerberinnen und Bewerber als Anerkennung einen Bücherscheck im Wert von jeweils 50 Euro.

Teil des Festivals ist auch ein Forum für Pädagoginnen und Pädagogen. Neben der Möglichkeit des fachlichen und kollegialen Austauschs bietet es vor allem eine praxisnahe Fortbildung, die sich unterschiedlichen Aspekten des kreativen und literarischen Schreibens in der Schule widmet.

Wer organisiert den Wettbewerb?

Berliner Fest

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Schaperstraße 24
10719 Berlin