"Von James Bond lernen, heißt siegen lernen im Kampf um die individuelle Freiheit"

Wie viel Transparenz, wie viel Kontrolle wollen wir über unsere Daten? Das Bundesforschungsministerium fördert drei Zentren, an denen der sichere Umgang mit Daten erforscht wird. Darauf hat Bundesministerin Wanka zum Start des Films hingewiesen.

Recht auf das Vergessen: Das Bundesforschungsministerium arbeitet daran, dass jeder für sich entscheiden kann. © Thinkstock

Im Wortlaut sagte Bundesministerin Johanna Wanka:

"Von James Bond lernen, heißt siegen lernen im Kampf um die individuelle Freiheit. Auch wenn der Superheld mittlerweile ein zunehmend verzweifelter statt ein strahlender Held ist. Aber der neueste Film, der jetzt auch in Deutschland anläuft, greift eine der zentralen Fragen der Digitalisierung in unserer aller Leben auf: Wie viel Transparenz, wie viel Kontrolle wollen wir über unsere Daten?

Beantworten muss diese Frage jeder für sich selbst. Aber das BMBF arbeitet daran, dass der Einzelne tatsächlich auch für sich entscheiden kann. In drei Sicherheitszentren, in Darmstadt, Karlsruhe und Saarbrücken forschen Wissenschaftler an Techniken des sicheren Umgangs mit Daten. In Saarbrücken nimmt man übrigens auch das „Recht auf Vergessen" ernst. Entwickelt werden Softwarewerkzeuge, die helfen, möglichst alle Kopien einer zu löschenden Nachricht im Internet aufzuspüren.

Ganz billig ist das nicht. Aber über 10 Millionen Euro pro Jahr für die drei Zentren sind gut angelegtes Geld des BMBF, wenn es um unsere Freiheit und Sicherheit in der digitalen Zukunft geht. Damit nicht nur ein James Bond mit neuen Möglichkeiten Herr des Geschehens bleibt."