Weiterbildungsinitiative für Frühpädagogische Fachkräfte

Die  Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) hat das Ziel, die Qualität der pädagogischen Arbeit weiterzuentwickeln und die Fachkräfte weiter zu professionalisieren. Denn in der Kita wird der Grundstein für gleiche Chancen gelegt.

Um mit den Jüngsten zu arbeiten, müssen Pädagogen besonders ausgebildet werden. Das Bundesbildungsministerium unterstützt Fachkräfte bei der Weiterbildung. © Thinkstock

Schon Anfang 2009 haben das Bundesbildungsministerium (BMBF) und die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut e.V. die "Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)" gestartet. Seit dem Jahr 2015 wird die WiFF in einer dritten Förderphase (2015-2018) gefördert. Die drei Partner setzen sich dafür ein, im frühpädagogischen Weiterbildungssystem in Deutschland mehr Transparenz herzustellen, die Qualität der Angebote zu sichern und anschlussfähige Bildungswege zu ermöglichen.

Die Frühpädagogik ist die Basis unseres Bildungssystems. In Deutschland besuchen inzwischen fast alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und zunehmend auch jüngere eine Kindertageseinrichtung. Dieser Ausbau von Bildung, Betreuung und Erziehung in Kindertagesstätten, Kindergärten und Horten schafft neue Möglichkeiten - vor allem für die Bildungs- und Chancengerechtigkeit.

Die WiFF möchte diese Entwicklung stärken. Durch ihren Internetauftritt, ihre  Veranstaltungen und Arbeitsgruppen bietet sie eine Plattform für den Austausch. Fachleute aus Praxis und Bildungspolitik und viele Forschende kommen hier zusammen. So werden aktuelle Themen der "Frühen Bildung" aufgegriffen. Zudem wird ein Diskurs über die Professionalisierung der Frühpädagoginnen und Frühpädagogen angeregt und fachlich Stellung bezogen.