Welche Mauern werden als nächste fallen?

Die Falling Walls Conference in Berlin bringt jedes Jahr am Tag des Mauerfalls internationale Spitzenforscher aus allen wissenschaftlichen Disziplinen zusammen. In diesem Jahr standen Klimawandel und Krisenmanagement im Mittepunkt.

Bundesministerin Johanna Wanka bei der Eröffnung der Falling Walls Conference 2015 in Berlin. © Falling Walls/Kay Herschelmann

Innovative Ideen im Minutentakt: Bei der Falling Walls Conference haben 18 Spitzenforscher aus aller Welt ihre Forschungsergebnisse vorgestellt. Die diesjährige Konferenz stand ganz im Zeichen von Wassermanagement, Klimawandel und internationalem Krisenmanagement.

Gastrednerin waren unter anderen die amerikanische Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin Saskia Sassen von der Columbia University. Sie erforscht, wie sich Städte in einer globalisierten Welt verändern. In ihrem Beitrag auf der Falling Walls Conference hat sie darüber gesprochen, was die Flüchtlingskrise für Europa bedeutet.

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Arjen Hoekstra beschäftigt sich als einer der führenden Experten im Bereich Wassermanagement mit der Frage, wie sich die Knappheit der natürlichen Ressourcen auf Konsum und Handel niederschlägt. Zu Gast war auch die internationale Präsidentin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, Joanne Liu. Bei Falling Walls hat sie einen Paradigmenwechsel in der internationalen humanitären Hilfe gefordert, um in Zukunft besser und schneller auf globale Krisen reagieren zu können.

Die Falling Walls Conference findet jährlich am Tag des Mauerfalls statt und steht unter dem Motto: „Welche Mauern werden als nächste fallen?“ Spitzenforscher, Nachwuchswissenschaftler und interessierte Bürger diskutieren gemeinsam bevorstehende wissenschaftliche Durchbrüche. Die Falling Walls Conference wird ausgetragen von der Falling Walls Foundation und seit dem Jahr 2010 vom Bundesforschungsministerium gefördert.