Wettbewerb: Auszubildende filmen Auszubildende

Beim Filmwettbewerb „Wir sind Zukunft – europäische Juniorfachkräfte dual ausgebildet“ können angehende Mediengestalter in Partnerländer reisen und Kurzfilme über andere Auszubildende drehen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesbildungsministerium.

© Thinkstock/smutnypan

Auszubildende der Berufe Mediengestaltung Bild/Ton und Digital/Print haben durch den Filmwettbewerb des Bundesbildungsministeriums die Möglichkeit an Drehorten in Italien, Griechenland, Russland und der Slowakei junge Menschen in einer dualen Berufsausbildung zu filmen.

Um am Filmwettbewerb teilzunehmen, soll ein 30-sekündiger Clip zum Thema „Meine/Unsere Ausbildung“ gedreht werden. Die Teams mit den 15 besten Einsendungen werden vom 16. – 18. Dezember 2016 zu einem Workshop mit Profis aus der Medienbranche eingeladen. Hier entwickeln sie erste Ideen für die Umsetzung eines Kurzfilms zur dualen Berufsbildung in Europa. Die fünf besten Teams reisen anschließend in die Partnerländer und drehen dort einen kurzen Film über die Auszubildenden in den vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekten.

Die fertigen Filme werden auf der nächsten Bildungsmesse „didacta“ in Stuttgart präsentiert. Eine Jury wird die Gewinner auswählen. Zusätzlich stimmt die Öffentlichkeit in einem Online-Voting ab. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel wird die Gewinner im März 2017 in Berlin auszeichnen. Zusätzlich erhalten Sie ein exklusives Training an einer renommierten Medienakademie.

Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung

Das Bundesbildungsministerium unterhält derzeit 18 bilaterale Kooperationen in der Berufsbildung. Ein Ziel der Zusammenarbeit ist es, durch systemische Reformen die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Das Bundesbildungsministerium unterstützt und berät die Partner bei der Einführung dualer Ausbildungsstrukturen. Erfolge sind bereits zu verzeichnen: Griechenland, Italien, Russland und die Slowakei haben bereits ein duales Ausbildungssystem aufgebaut.