Wettbewerb "Demokratisch Handeln"

Mit der Aufforderung "Gesagt! Getan: Gesucht werden Beispiele für Demokratie. In der Schule und darüber hinaus" werden Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Themen und Projekte einzureichen, die das eigenständige, demokratische Handeln stärken.

Die Welt politisch gestalten - das lernen Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb Demokratisch handeln. © HR Photographie/Rickel

Der Wettbewerb Demokratisch Handeln will demokratische Haltung und demokratische Kultur im gelebten Alltag von Schule und Jugendarbeit stärken. Es geht um die Anerkennung herausragender Leistungen für die Demokratie und das Gemeinwesen und um die Förderung von "demokratischer Handlungskompetenz" bei Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrerinnen und Lehrern.

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler alleine, in Gruppen oder zusammen mit Lehrenden aller Schularten und Schulstufen, auch mit Eltern und mit Jugendarbeitern. Es interessieren Themen und Projekte aus dem Alltag von Schule und Sozialarbeit, insbesondere solche, die eine eigenverantwortliche Tätigkeit der Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

Wie wird der Wettbewerb durchgeführt?

Bis zum 30. November jeden Jahres können die Dokumentationen eingereicht werden. Im Frühsommer des Folgejahres werden etwa 50 Projekte zur Teilnahme an der "Lernstatt Demokratie" ausgewählt. Dort können die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse präsentieren und an Themen und Formen demokratischen Engagements arbeiten. Die "Lernstatt Demokratie" findet von Jahr zu Jahr in einem anderen Bundesland in Kooperation mit Schulen und pädagogischen Einrichtungen statt.

Welche Anerkennungen gibt es?

Die Lernstatt Demokratie ist Abschluss der jährlichen Ausschreibung. Diese mehrtägige Veranstaltung, die im Frühsommer des auf die Ausschreibung folgenden Jahres stattfindet, lässt sich durch folgende Elemente kennzeichnen:

  • Eine öffentliche Ausstellung der eingeladenen Projekte, an die sich eine
    Fortbildungsveranstaltung und ein moderierter Erfahrungsaustausch anschließt.
  • Ganztätige Workshops, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Experten
    unterschiedlicher Professionen (Journalisten, Schriftsteller, Kabarettisten, Medienfachleute etc.)
    an Themen der Politik arbeiten. Die Workshops münden in eine Präsentation der Ergebnisse.
  • Die öffentliche Auszeichnung der Teilnehmer mit Übergabe einer Anerkennungs-Urkunde.
  • Gesprächsrunden mit Politikern und Politikerinnen

Die Lernstatt gibt durch ihre kreative Atmosphäre Impulse für die weitere schulische Arbeit. Gruppen, deren Projekte gelungen sind, erfahren, dass ihr Tun für andere anregend sein kann. Wer erst am Beginn steht oder mit Schwierigkeiten kämpft, erhält Hinweise und gewinnt Partner. Nicht selten entstehen so neue Pläne und Projekte. Wesentlich für die Lernstatt Demokratie ist ihr öffentlicher Charakter, der sich in der Präsentation für die Medien und die lokale Öffentlichkeit des Veranstaltungsortes, in den Gesprächen und in der Ausstellung zeigt, die Themen und Formen demokratischen Handelns anschaulich und genau vermittelt.

Wer organisiert den Wettbewerb?

Wettbewerb "Förderprogramm Demokratisch Handeln"