Wichtige Impulse für die Forschungspolitik

Wie wirkt sich die Sharing Economy auf unsere Arbeitswelt aus? Wie wird das Konsumieren nachhaltiger? In der zweiten ZukunftsNacht haben rund 150 Bürgerinnen und Bürger ihre Erwartungen zum Thema „Tauschen, Teilen, Selbermachen“ geäußert.

Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern
Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern © BMBF/Hans-Joachim Rickel

Mit Staatssekretär Georg Schütte und Vertretern von Politik und Wissenschaft diskutierten die Bürger im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über Sharing Economy und Trends zum Selbermachen. Die Ergebnisse des Bürgerdialogs wertet das Bundesforschungsministerium aus und bezieht sie in die Entwicklung langfristiger Innovationsstrategien ein.

In der Diskussion mit Staatssekretär Schütte ging es um die Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die Lebensqualität. Auch Konsum und soziale Innovationen spielten eine wichtige Rolle. Dabei wurde deutlich, dass viele die Sharing Economy insbesondere als Motor für eine  nachhaltigere Gesellschaft betrachten. Einigkeit herrschte auch darüber, dass Sharing viele Chancen bietet – dass es für die Nutzung dieses Potenzials aber Aufklärungs- und Informationsarbeit bedarf. „Tauschen, Teilen, Selbermachen hat viel mit neuen kreativen Prozessen zu tun, die wir nutzen sollten“ sagte Staatssekretär Schütte.

Tauschen, Teilen, Selbermachen hat viel mit neuen kreativen Prozessen zu tun, die wir nutzen sollten.

Forschungsstaatssekretär Georg Schütte

Die Bürgerinnen und Bürger stimmten zum Schluss über Handlungsempfehlungen des ZukunftsTages ab. Vom Staat wünschen sich die Teilnehmenden der ZukunftsNacht Anreize für nachhaltige Produkte und nachhaltigen Konsum. Besonderen Wert legen die Bürgerinnen und  Bürger dabei darauf, dass sie darüber informiert werden, wie nachhaltiges Konsumieren unterstützt werden kann. Ganz oben steht für sie zudem der Bedarf an Forschung, die die Auswirkungen und Einflüsse der Sharing Economy auf unsere Arbeit und Lebensqualität untersucht.

Die ZukunftsNacht war Höhepunkt und Abschluss des zweiten ZukunftsForums des BMBF. Die ZukunftsForen bestehen aus jeweils drei Elementen: dem ZukunftsMonitor, einer repräsentativen Umfrage zum Thema, dem ZukunftsTag, einem ganztägigen Workshop, bei dem Bürgerinnen und Bürgern mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren – und der ZukunftsNacht, an der entweder Ministerin Wanka oder ein Staatssekretär teilnimmt.

Bei den fünf Workhops des ZukunftsTags hatten 50 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland mit Experten über Chancen und Herausforderungen der Sharing Economy und des Trends zum Selbermachen gesprochen. Die dabei erarbeiteten Empfehlungen wurden von den Gästen der ZukunftsNacht diskutiert und anschließend per Abstimmung gewichtet.

Die Dialogserie des BMBF wird im Herbst fortgesetzt. Thema wird „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“ sein.