Zahl der Deutschlandstipendiaten erneut gestiegen

22.500 engagierte Studierende konnten im Jahr 2014 mit einem Deutschlandstipendium unterstützt werden – 14 Prozent mehr als noch im Vorjahr. „Jedes Stipendium zählt und entfaltet seine Wirkung", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.  

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Im vergangenen Jahr sind bundesweit 22.500 Studierende mit einem Deutschlandstipendium gefördert worden. Deutsche Hochschulen haben somit 14 Prozent mehr Stipendien vergeben als im Jahr 2013. Die aktuellen Daten für 2014 hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Demnach haben private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen im vergangenen Jahr 24 Millionen Euro für das Programm aufgebracht.

"Das Deutschlandstipendium ist neben den etablierten Begabtenförderungswerken zu einem wichtigen Baustein in der Unterstützung junger Talente durch den Bund geworden. Jedes Stipendium zählt und entfaltet seine Wirkung", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. "Die Förderung schafft Studentinnen und Studenten mehr Freiraum - nicht nur für ihr Studium, sondern zum Beispiel auch für ihr ehrenamtliches Engagement. Und jedes Stipendium ist auch eine Anerkennung dieser Leistungen durch die Gesellschaft und durch den Staat."

In Nordrhein-Westfalen (6.545) und Bayern (3.317) wurden 2014 die meisten Stipendien vergeben, gefolgt von Baden-Württemberg (2.991). Eingeworben und vermittelt werden die Stipendien von den teilnehmenden Hochschulen – 2014 waren 289 Hochschulen bei dem Programm dabei, das sind fünf Prozent mehr als 2013. Im vergangenen Jahr war knapp die Hälfte der Deutschlandstipendiaten weiblich: Der Anteil der Studentinnen lag bei 48 Prozent. 7,5 Prozent der Stipendiaten sind ausländische Staatsangehörige, 21 Prozent der Geförderten erhielt parallel BAföG.