Zukunftskongress: „Technik zum Menschen bringen“

Welche technologischen Trends erobern aktuell unseren Alltag? Wie wird sich dieser in den kommenden Jahren wandeln? All das diskutieren Expertinnen und Experten aus verschiedenen Branchen beim Zukunftskongress in Bonn.

Technische Assistenzsysteme – vom chirurgischen Operationsroboter bis hin zum selbstfahrenden Auto – werden immer intelligenter und können teilweise selbstständig lernen. In Zukunft werden sie mehr Alltagsaufgaben übernehmen und die Menschen damit entlasten. Wie genau diese Zukunft aussehen kann, steht im Mittelpunkt des Zukunftskongresses „Technik zum Menschen bringen“, den Forschungsstaatssekretär Georg Schütte in Bonn eröffnet hat.

Digitale Assistenzsysteme sind für viele Lebensbereiche wichtig: in der Medizin, der Gesundheitsvorsorge und auch in den eigenen vier Wänden. Daher widmen sich auf dem Zukunftskongress ganz unterschiedliche Expertinnen und Experten aus den Ingenieurwissenschaften und der Robotik, der Philosophie und Psychologie sowie Informatiker, Neurowissenschaftler und auch Ärzte und Pflegekräfte den Chancen und Risiken, die diese innovativen Technologien mit sich bringen. Die Fachleute diskutieren dabei unter anderem den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien, sodass der Mensch weiterhin die Kontrolle über die technischen Systeme behält.

Das betont auch Forschungsstaatssekretär Schütte: „Es geht nicht darum, die Kontrolle an die Technik abzugeben. Egal ob automatisierte Einparkhilfen, Smartphones mit immer neuen Funktionen oder Virtual Reality Brillen, die uns mit aktuellen Informationen versorgen – digitale Assistenztechnologien sollen die Menschen bei ihren alltäglichen Aufgaben unterstützen und so Raum für andere Dinge schaffen. Dies gilt sowohl im Privatleben als auch im Beruf.“

Begleitet wird der zweitägige Kongress von einer Ausstellung, die spannende Einblicke in die aktuelle Forschung zur Mensch-Technik-Interaktion gibt: Welche technologischen Trends sind gerade aktuell, welche Technologien werden unseren Alltag in den kommenden Jahren erobern und welche Projekte fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung? All das erfahren Sie in der Ausstellung, die am 27. Juni ab 15 Uhr für Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden geöffnet hat.