Zukunftsstädte können loslegen

Sieben Städte im Wettbewerb ausgewählt / Karliczek: Gemeinsam die Städte lebenswerter machen

Die Städte Bocholt, Dresden, Friedrichsstadt, Gelsenkirchen, Loitz, Lüneburg und Ulm sind die Gewinner des Wettbewerbs Zukunftsstadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie können nun die Ideen für eine nachhaltige Entwicklung, die Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit der Wissenschaft entwickelt haben, konkret vor Ort verwirklichen.

„Mir ist es wichtig, dass die Menschen auch in Zukunft in lebenswerten Städten wohnen können. Deshalb unterstützen wir die Menschen vor Ort dabei, ihre Ideen für die Zukunft ihrer Heimat mit Hilfe der Wissenschaft zu realisieren. Die Gewinner haben kreative Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung und für ein gutes und gesundes Leben in ihrer Stadt vorgelegt. Ich bin gespannt, wie die Städte ihre guten Ideen umsetzen!“ sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

Im Wettbewerb Zukunftsstadt für nachhaltige Entwicklung des BMBF bringen seit 2015 Teams aus Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ihre Vorstellungen und Ideen ein. Insgesamt umfasst der Wettbewerb Zukunftsstadt drei Phasen: Von der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in der Stadt über die Planung der Umsetzung bis hin zur nun anstehenden Umsetzung selbst. Die ausgewählten Zukunftsstädte können ab 2019 ihre Ideen zu den Herausforderungen der Zukunft wie bezahlbaren Wohnraum, Klimaanpassung, nachhaltiger Mobilität, Digitalisierung und Energieversorgung umsetzen. Dafür stellt das BMBF über 10 Millionen Euro zur Verfügung.

Bei der Auswahl der Sieger wurde das BMBF von einer Jury unabhängiger Experten unterstützt. Sie schlug sieben aus 22 Bewerbungen zur Förderung vor.

Der Wettbewerb ist Teil der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) der Bundesressorts für Forschung, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und des Innern für die nachhaltige Stadtentwicklung im Alltag.