Zukunftstrends

Wie könnten wir in Zukunft leben? Wie würden uns Technologien beeinflussen? Welche Mauern müssten wir auf unserem Weg einreißen? Diesen Fragen nähert sich das BMBF mit der Strategischen Vorausschau und Falling Walls Conference.

Was hält die Zukunft für uns bereit? Das BMBF schaut voraus – in mögliche Zukünfte. © Adobe Stock / SFIO CRACHO

Anhand der Strategischen Vorausschau arbeitet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit den 1990er Jahren daran, zukünftige Entwicklungen zu betrachten und zu durchdenken. Der aktuelle Foresight-Prozess, der am 5. September 2019 startete und bis Mitte 2022 läuft, fragt mit Blick auf die 2030er-Jahre, welche technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf uns zukommen könnten.


Was wollen wir für die Zukunft?
Die Innovations- und Technikanalyse (ITA) ist ein wichtiger Bestandteil der Strategischen Vorausschau des Bundesforschungsministeriums, wenn auch mit einem kürzeren Betrachtungszeitraum als der Foresight-Prozess. Mit einem Zeithorizont von bis zu fünf Jahren analysiert und bewertet die ITA technologische und gesellschaftliche Entwicklungen, die bereits in Ansätzen bekannt sind, hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken. Ziel ist es, Impulse und neue Erkenntnisse für anstehende politische Entscheidungen zu erhalten. Dabei geht es nicht allein darum, wie bestimmte technische Innovationen eingesetzt werden könnten, sondern auch darum, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen es überhaupt sinnvoll ist, diese einzusetzen.


Innovationen weltweit voranbringen
Auf der Falling Walls Conference in Berlin stellen alljährlich führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, darunter auch Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger, ihre Forschungsprojekte vor. Das Ziel von Falling Walls ist neben der internationalen und interdisziplinären Vernetzung die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie innovativer Forschungsvorhaben mit globaler Reichweite.