Zusammenarbeit mit dem Nahen Osten und Afrika

Die Kooperation in Bildung und Forschung mit den Ländern Afrikas und des Nahen Ostens hat eine lange Tradition. Ein Schwerpunkt der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung ist die Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern.

Blick auf Afrika und den Nahen Osten
Blick auf Afrika und den Nahen Osten © Thinkstock

Entsprechend der Internationalisierungsstrategie hat das Bundesbildungsministerium im Einklang mit den Afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung seine Afrikapolitik in der Afrika-Strategie (2014-2018) formuliert.

Das Bundesbildungsministerium verfolgt in Afrika und dem Nahen Osten wichtige überregionale Initiativen. Die wichtigsten Themen der Kooperation ergeben sich dabei aus den gemeinsamen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen: Gesundheit, Ernährung, Klima, Wasser, Energie – aber auch der Kapazitätsaufbau vor Ort sowie Innovation und Beschäftigungsfähigkeit bilden hier den Kern.

Neben langen und gewachsenen wissenschaftlichen Kooperationen mit Ländern wie zum Beispiel Ägypten, Südafrika und Jordanien bestehen auch Abkommen zur Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit mit Tunesien, Marokko und den Palästinensischen Gebieten.

Die Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens zeichnen sich durch Ihre Nähe zu Europa aus. Obwohl sich die nordafrikanischen und arabischen Staaten signifikant in Größe, Staatsform und Ausstattung mit natürlichen Ressourcen unterscheiden, eint sie doch die Sorge um die Zukunft der jungen Generation. Fehlende Arbeitsplätze für die Jugend bedeuten wirtschaftliche Unsicherheit für große Teile der Bevölkerung. Ein zentraler Ansatz zur Behebung des Problems kann die verstärkte Investition in Bildung, Wissenschaft und Forschung sein. Hier knüpfen Kooperationsprojekte mit deutschen Partnern an.

Die sehr guten bilateralen Beziehungen werden häufig über Netzwerke im europäischen Kontext ergänzt.